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„Berliner Runde – Freidenker im Gespräch“
am Mittwoch, den 8. Februar 2012, 18.30 Uhr

im Rahmen der
Ausstellungseröffnung
ALBA (Bolivarische Allianz für die Völker Unseres Amerika)
Ausstellung vom 8. Februar bis 29.
Februar 2012

Finissage mit Diskussionsrunde und Filmvorführung
Mittwoch, den 29.02.2012 um 18:00 Uhr, Eintritt frei

Bei der Finissage stellt der ecuadorianische Wissenschaftler und Dichter Walter Trujillo das innovative Konzept der Bürgerrevolution Ecuadors in Hinsicht auf das Gute Leben - Buen Vivir - unter anderem mit einer Präsentation eines Gedichts vor.


ALBA ist ein Bündnis lateinamerikanischer Staaten (bisher Kuba, Venezuela, Bolivien, Ecuador, Nicaragua sowie drei karibische Inselrepubliken), welche eine umfassende intergouvernementale Integration auf ökonomischem, sozialem, kulturellem und politischem Gebiet ausbauen, um Armut zu verringern,gleichberechtigten Handel zu intensivieren, das Bildungssystem weiter zu
demokratisieren und unzureichender Gesundheitsversorgung wirksam zu begegnen.
Ausbau des öffentlichen Sektors, Ernährungssouveränität, Rechte der indigenen Völker, effektiver Schutz der Natur und Aufwertung der Arbeit sowie der Aufbau einer eigenen Entwicklungsbank sind wichtige Bereiche einer dynamisch sich entwickelnden Bolivarischen Revolution, deren internationales Kernprojekt seit Dezember 2004 ALBA ist.

Angesichts der gegenwärtigen globalen Krise ist es unverzichtbar, eine auf neuen gesellschaftlichen Produktionsbedingungen aufbauende Nachhaltigkeit umzusetzen.

In Ecuador wird diese weltweit evidente Notwendigkeit bereits seit 2008 aufgrund einer Verfassungsnorm, welche im Nationalen Plan für das Gute Leben (Buen Vivir) konkretisiert ist, verwirklicht.

Der Historiker und Übersetzer Tobias Baumann, der in Ecuador Erfahrungen in einer ONG für Menschenrechte sammelte und über die seit den 1990-er Jahren sehr präsenten indigenen Bewegungen Ecuadors wissenschaftlich arbeitete, wird die revolutionäre Umweltinitiative der Regierung Ecuador, Yasuní-ITT, vorstellen, welche weltweit die einzige Initiative präventiven Klimaschutzes ist, die das Prinzip der Mitverantwortung der Industriestaaten bei der globalen Bekämpfung der Erderwärmung einbezieht und deren Ziel u.a. der faktische Schutz indigener, in freiwilliger Isolation lebender Völker im tropischen Regenwald Ecuadors ist.



ALBA ist ein Bündnis von lateinamerikanischen Staaten (bisher Cuba,
Venezuela, Bolivien, Nicaragua, Dominica, Ecuador sowie die Inselrepubliken
Antigua und Barbuda, San Vicente und die Grenadinen), die die Integration auf
ökonomischem, sozialem, kulturellem und politischem Gebiet weiter ausbauen,
um den gesellschaftlichen Problemen von Armut, mangelnder Bildung,
unzureichender Gesundheitsversorgung weiter zu begegnen.
Verstaatlichungen, Ausbau des öffentlichen Sektors, verbesserte
Arbeitsbedingungen, Ernährungssouveränität, Rechte der indigenen Völker
sowie der Aufbau einer eigenen Entwicklungsbank sind wichtige Bereiche
einer dynamisch sich entwickelnden bolivarischen Revolution. Dabei gewinnen
demokratische Strukturen immer mehr an Raum.

Die Integrationspolitik der 2001 vom venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez ins Leben
gerufenen Bolivarischen Alternative basiert auf den innovativen Handelsverträgen der
Völker (Tratados de Comercio de los Pueblos), die sich anstatt eines neoliberalen Freihandels
einem neuartigen, gleichberechtigten Außenhandel widmen.

Im Januar 2010 wurde auf Grundlage eines Transaktionssystems der ALBA-Bank (Banco
del Sur) eine neue zwischenstaatliche Verrechnungseinheit, der SUCRE, eingeführt. Mit
dieser neuen Regionalwährung, die mit dem Vorläufer des Euro, dem 1979 im Europäischen
Währungssystem eingeführten ECU verglichen werden kann, soll die wirtschaftliche
Integration der Staaten der Region vereinfacht und die Unabhängigkeit vom US-Dollar erhöht
werden.

Die Integration der ALBA-Länder gilt als lebendiges Gegenmodell zu den
kapitalistischen und Krieg führenden NATO-Ländern.
In ihren Verfassungen sind die UNO-Charta, die Menschenrechte und der
Umweltschutz verpflichtende Bestandteile.


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Bei der Eröffnungsveranstaltung beziehen sich die Referenten
schwerpunktmäßig und beispielhaft auf Venezuela und Ecuador.

Referenten:
Gerhard Mertschenk (Alexander von Humboldt Gesellschaft)
Tobias Baumann (Historiker und Übersetzer)
Moderation:
Elke Zwinge-Makamizile (Freidenker-Verband und Deutscher Friedensrat)
























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