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Eröffnung am Donnertsag, 5. Januar 2012
um 19 Uhr
5.1 - 22.1. 2012 tgl ab 18 Uhr

mit Prof. Manfred Mohr
und Marie-Claude Bianco, Redakteurin bei der TAZ Link

Uran-Waffen: Humanitäre Folgen und internationale Kampagnen
Professor Manfred Mohr
deutsche Sektion der IALANA e.V.
(International Association Of Lawyers Against Nuclear Arms)

Eine Ausstellung von Alexander Stöcker und Romy Schreiber. In Kooperation mit Handicap Internationa

ICBUW Briefing 2009 auf Deutsch
564 Kb - Format pdf
ICBUW Germany
http://www.bandepleteduranium.org/en/docs/126.pdf

siehe auch
http://www.uran-munition.de/




DIE AUSSTELLUNG

Leyda war früher immer ein fröhliches Kind gewesen, obwohl in ihrem Land Irak viele schlimme Dinge passierten. Leyda und ihre Freunde hatten eine Idee: Ein kaputter, liegen gebliebener Panzer diente als Schloss, Leyda durfte die Prinzessin spielen und ihre Freunde sollten sie vor einem großen Monster retten…  

In den Kriegen im Irak und auf dem Balkan wurde Munition aus abgereichertem Uran (engl. Depleted Uranium, DU) eingesetzt. Auch in Afghanistan, im Libanon und in Somalia weist vieles auf einen Einsatz dieser Waffen hin; er wurde jedoch nicht bestätigt. Durch das schwere Uran-238 erhält die Munition eine sehr hohe Durchschlagskraft. Sie durchbohrt Panzer und Häuser wie Butter. Bei einem Treffer entzündet sich das Uran, und Uranoxid wird freigesetzt, das als Nanostaub durch die Winde bis hoch in die Stratosphäre gewirbelt wird. So kann sich der radioaktive Staub auch rund um den Erdball verteilen. Die winzigen Partikel des hochgiftigen und radioaktiven Schwermetalls können sich über verschiedene Aufnahmewege im Körper einlagern, ihn vergiften, Krebs und weitere schwere Krankheiten auslösen und die DNA, die menschliche Erbinformation, verändern.  

So sind Leyda und ihre Freunde auch noch lange nach dem Einschlag der Munition gefährdet, wenn sie gemeinsam den verseuchten Panzer erobern und ihn zu ihrem Schloss verwandeln. Die Ausstellung „DUst & Death erzählt von ihrem Schicksal – eine erfundene Geschichte, die sich so oder ähnlich in Gebieten, in denen Uranmunition verschossen wurde, abspielt. Sie berichtet von den humanitären Folgen von Uranmunition und von der internationalen Kampagne zur Ächtung dieser Waffe.  

Anders als bei Landminen oder Streumunition, wo der direkte Bezug zwischen Waffe und Opfer ganz offensichtlich ist, lässt sich der kausale Bezug von Ursache und Wirkung im Fall von Uranmunition nicht so einfach nachweisen. Manche staatlichen und halbstaatlichen Untersuchungen (darunter auch die der WHO) verneinen einen solchen Zusammenhang nach wie vor. Auf der anderen Seite unterstreicht die UN schon in einer Resolution von 2007 die ernstzunehmenden Gesundheitsrisiken beim Einsatz von Uranmunition. Das EU-Parlament fordert die Mitgliedsstaaten der EU und der NATO auf, Uranmunition zu ächten. Belgien und Costa Rica haben diese Waffen bereits verboten, und andere Länder bereiten ein solches Verbot vor. Auch mehren sich Gerichtsurteile, die kontaminierten Soldaten Schadenersatz zuerkennen.  

Der Arbeitskreis Kriegsfolgen von Handicap International Deutschland möchte mit der Ausstellung „DUst & Death“ dazu beitragen, dass das Problem der Uranmunition öffentlich wahrgenommen und diskutiert wird. Wir unterstützen die Forderung der International Campaign to Ban Uranium Wepaons (ICBUW) nach einer internationalen Konvention zur Ächtung der Waffen nach dem Vorbild der Konventionen zur Ächtung von Anti-Personen-Minen (1997) und von Streubomben (2008).


Hier können Sie sich die gesamte Ausstellung im PDF-Format ansehen
http://www.handicap-international.de/fileadmin/redaktion/pdf/ausst_du.pdf

Hier finden Sie deutschsprachige Informationen der Internationalen Kampagne für das Verbot von Uranmunition ICBUW

http://www.handicap-international.de/fileadmin/redaktion/pdf/uranwaffen_info_icbuw.pdf


Weitere Informationen finden Sie in englischer Sprache unter http://www.icbuw.org

Der AK Kriegsfolgen stellt sich vor

http://www.handicap-international.de/ueber-uns/ak-kriegsfolgen/vorstellung-ak.html






















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